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Pater Dr. Jacek Pajewski verlässt unsere Pfarreiengemeinschaft

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Verabschiedung von Pater Dr. Pajewski

Der Abschied von der Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden fiel Pater Dr. Jacek Pajewski doch sehr schwer, denn er hatte die Menschen im Hunsrück und an der Mosel lieben und schätzen gelernt.

Er fühlte sich sichtlich wohl in der Region, doch jetzt ereilte den Salesianer-Pater den Ruf seines Provinzials, dass er die Pfarrstelle im hessischen Kaufungen übernehmen solle. Wohl oder übel musste er sich dieser Entscheidung von höherer Stelle beugen, obwohl ihn eigentlich eine geistliche Karriere weniger interessiert.

Er liebt die Menschen und fühlt sich wohl als Seelsorger im wahrsten Sinne des Wortes. So wunderte es nicht, dass ein großes Gedränge am Sonntag, dem 21. August 2016 in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zur Abschiedsmesse und später beim persönlichen Treffen vor dem Treiser Seniorenheim herrschte.

“Wir geben Dich ungern ab. Du warst uns ans Herz gewachsen mit Deiner fröhlichen und liebevollen Art”, betonte dann auch Pastor Hermann Josef Floeck in seiner Ansprache. Er gab dabei einen kurzen Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre, die eine gute Zeit waren. Humorvoll unterstrich der Pastor, dass er auch ein wenig von der großen Fuballbegeisterung des Paters abbekommen habe. Er wünschte seinem bisherigen Kooparator vor allem Gottes Segen und natürlich auch viel Fortune auf seinem weiteren seelsorgerischen Weg im hessischen Kaufungen.

Für das Dekanat Cochem gab Pastoralreferentin Dietlinde Schmidt dem scheidenden Geistlichen alle guten Wünsche mit auf den Weg. Auch sie erinnerte sich gerne an die gute Zeit mit dem polnischen Geistlichen, der in der Region von Eifel, Mosel und Hunsrück tiefe Wurzeln geschlagen habe.

Die Vorsitzende der Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden, Barbara Pfeil-Baird aus Moselkern nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um Dr. Pajewski Dank zu sagen für seine stets gute Laune und für seine wundervolle Art, die wirklich die Barmherzigkeit Gottes durchblicken ließ. “Wir geben Sie nicht gerne ab, Ihre Fröhlichkeit, mit der sie Ihre Mitmenschen angesteckt und motiviert haben, bleibt uns immer in Erinnerung, meinte sie mit leichter Wehmut in der Stimme, bevor sie dem Pater auch ein Ticket für “seine” Hertha BSC namens der gesamten Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden übergab.

Bei späteren guten Gesprächen auf dem Vorplatz des Seniorenheims verabschiedeten sich schließlich auch die zahlreichen Vertreter der einzelnen zehn Pfarreien von dem überaus beliebten Seelsorger. Vorher schon hatten die einzelnen Kirchenchöre der Pfarreiengemeinschaft unter der Regie von Mario Bressan Kostproben ihres Könnens gegeben. Freiwillige Helfer sorgten für die Bewirtung. Leider aber ein kleiner Wermutstropfen, so bekundete Pastor Hermann-Josef Floeck, wird es für den scheidenden Pater auf absehbare Zeit keinen Ersatz geben.
                                                                                                                    ©Heinz Kugel