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Urknall -
Sind moderne wissenschaftliche Erkenntnisse über das riesige Universum noch kompatibel mit dem christlichen Glauben oder bilden sie einen unversöhnlichen Gegensatz? Wie sah es aus mit dem „Big Bang“, bei dem am Anfang von Raum und Zeit bereits die Konstanten für die zukünftige Entwicklung von allem Lebenden festgelegt waren? Steht hinter dem Ganzen ein liebender Schöpfer oder der pure, wenn auch aufgrund der Gesetzmäßigkeiten, unwahrscheinlicher Zufall?
Diese und auch andere Fragen versuchte als Referent Dr. Bernhard Lehnert, Katholische
Erwachsenenbildung Bad Kreuznach, im Treiser Pfarrheim auf Einladung der Pfarreiengemeinschaft
Treis-
In einer lebhafte Diskussion wurde deutlich, dass die ganze belebte Schöpfung nicht nur auf der Erde inmitten des riesigen, kalten und dynamischen Universums nicht ganz verloren ist, wie einmal ein atheistischer Physiker schrieb, sondern sich eingebettet fühlt in ein größeres Ganzes, eine umschließende Ordnung voller Liebe, die von den Christen Gott genannt wird.
Interessant auch sein anschließender Ausflug in die Genesis, die alttestamentarische Welterklärung, die aber in keiner Weise naturwissenschaftlich zu deuten ist. Sie beschreibt in wunderschönen, überzeitlichen Bildern den Weg Gottes mit den Menschen auf eine Art und Weise, dass sie auch vor Tausenden von Jahren verständlich waren und auch heute noch moderne Zeitgenossen ansprechen.
Zuerst einmal erschuf Gott den Mann und stellte ihm die Frau als gleichberechtigter
Partner auf Augenhöhe gegenüber, nichts mit Unterordnung oder einem Herrschaftsverhältnis
von oben nach unten, das später hineininterpretiert wurde. Gott gab dem Menschen
als sein Ebenbild erst die Würde, die ihm in kommunistischen oder Nazi-
Auch künftig sollen diese Vorträge mit unterschiedlichen Zielsetzungen durch die
Erwachsenenbildung in der Treis-
Heinz Kugel
Arbeitskreis Erwachsenenbildung: Urknall -