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Presse

Auf Gott und die Menschen zugehen wie Franziskus


So lautete das Motto des 23. Franziskusfestes in Karden, zu dem die franziskanische Gemeinschaft „Tautropfen“ Jung und Alt am 4. Oktober 2015 (dem Fest des Hl. Franziskus) eingeladen hatte. Das Fest begann um 18.00 Uhr mit einer Eucharistiefeier in der St. Castorkirche. Dekanatsreferentin Dietlinde Schmidt begrüßte zu Beginn im Namen der Gruppe „Tautropfen“ die zahlreichen Besucher/innen und Gäste, die aus den umliegenden Dörfern zum Fest gekommen waren. Bruder Michael Ruedin, der neue Guardian der Franziskanerbrüder vom Hl. Kreuz im Kloster Ebernach stand der Eucharistiefeier vor. Es ging im Gottesdienst darum, sich Gott und den Menschen wieder neu zuzuwenden nach dem Vorbild des Hl. Franziskus. Wie Franziskus konnten die Gottesdienstbesucher/innen ihre Sorgen und Anliegen, aber auch ihren Dank und ihre Freude dem Gekreuzigten vor dem Kreuzbild von San Damiano vortragen, in der Gewissheit, dass er sie sieht und hört und dass sie unter Jesu Armen geborgen sind. Danach nahmen die Gottesdienstbesucher/innen ihre Banknachbarn und die Menschen, die um sie herum saßen in den Blick, um sie bewusst wahrzunehmen als Brüder und Schwestern. Denn auch Franziskus erkannte in jedem Menschen seinen Bruder und seine Schwester. Die Phasen der Stille wurden von Dekanatskantor Sven Scheuren durch einfühlsame meditative Orgelmusik  untermalt.  Die Mitglieder der franziskanischen Gruppe „Tautropfen“ wirkten als Lektoren und Kommunionhelfer im Gottesdienst mit. Eine eigens für das Franziskusfest zusammengeführte Band gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit. Die Mitglieder kamen in diesem Jahr von der Eifel und von der Mosel. (Frank Hoffmann, Masburg, Gitarre, Hanna Völkel, Auderath Querflöte, Sebastian Völkel, Auderath, Gitarre,  Aga Hoepp, Treis: Gitarre; Manuel Spies, Treis: Keyboard) .


Nach dem Gottesdienst ging das Fest im Pfarrheim in Karden weiter. Dort war Zeit, um sich zu begegnen und unter dem Thema: „Wir teilen, was wir mitbringen“ miteinander Festmahl zu halten. Das reichhaltige und vielfältige mitgebrachte Buffet ließ keine Wünsche offen.  Darüber hinaus hatten die Gäste Gelegenheit, Produkte aus dem Eine-Welt-Laden oder franziskanische Zeichen zu erwerben.


Bereits im Vorfeld hatte die Gruppe „Tautropfen“ zu einer Spendenaktion für 200 syrische Flüchtlinge, darunter überwiegend Frauen, Kinder, alte Menschen und Menschen mit Behinderungen, die an 2 Standorten in Syrien von Franziskanern z.T. ein Dach über dem Kopf, medizinische Hilfe und ausreichende Nahrung zum Überleben erhalten,  aufgerufen. Dies ist ein Projekt der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn. Die eingegangenen Spenden, die Kollekte und der Festerlös kommen diesem Projekt zu Gute.  Da noch weitere Spenden angekündigt sind, kann die Gruppe „Tautropfen“ bis jetzt nur ein vorläufiges Ergebnis für das Projekt bekannt geben. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kamen 11217,70 Euro zusammen, die den Franziskanern helfen werden, die Not leidenden syrischen Flüchtlinge mit  dem Notwendigsten zu versorgen. Viele Menschen aus dem Dekanat und darüber hinaus haben dazu einen Beitrag geleistet. Und so zeigt sich wieder: Alleine ist es schwer etwas zu bewegen, doch mit vereinten Kräften kann es gelingen. Die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste machen Mut auch im nächsten Jahr wieder ein Franziskusfest zu feiern. Die franziskanische Gruppe „Tautropfen“ bedankt sich ganz herzlich bei allen Besuchern und Besucherinnen des Franziskusfestes, bei allen die zum reichhaltigen Buffet beigetragen haben und bei allen Spendern und Spenderinnen für das Hilfsprojekt.


Presse - Tautropfen - Franziskanische Laiengemeinschaft