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Lebendiger Baustein der Kirche sein


Franziskanische Gruppe „Tautropfen“ feiert 20. Geburtstag


Mitglieder der franziskanischen Laiengemeinschaft "Tautropen"„Entdecke, was in dir steckt“: Unter diesem Motto hat die franziskanische Laiengemeinschaft „Tautropfen“ im Dekanat Cochem am 30. September ihr 20-jähriges Bestehen und das 20. Franziskusfest gefeiert. Am 14. Februar 1992 hatte die Gruppe sich auf Initiative von Pastoralreferentin Dietlinde Schmidt, heute Dekanatsreferentin im Dekanat Cochem, und der Sießener Franziskanerin Schwester Leonarda Leix gegründet. Seit dieser Zeit treffen sich in Karden jede Woche 16 Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, um auf den Spuren von Franz und Klara von Assisi ihr Leben und ihren Glauben zu teilen. Sie laden jeden Monat zu einem Bibelgespräch und einem Abendlob ein, gestalten einen Kreuzweg am Karfreitag und fahren jährlich nach Assisi. Die Gruppe steht auch heute noch in regem Austausch mit den Franziskanerinnen von Sießen (nahe Bad Saulgau/Oberschwaben).


Dietlinde Schmidt erinnert sich an den Besuch 1989 in Assisi, der der Gründung vorausging. Eine Führung mit Schwester Leonarda zu den franziskanischen Stätten in Assisi habe sie inspiriert: „Sie führte uns so authentisch zu den franziskanischen Stätten, dass ich tief berührt vom franziskanischen Charisma nach Hause gefahren bin. Ich verspürte den inneren Impuls, die franziskanische Spiritualität in den damaligen Pfarrverband Karden hineinzutragen.“ So habe sich dann die Gruppe gebildet, die im Sinne des heiligen Franziskus ein lebendiger Baustein der Kirche von heute sein wolle. Sie möchte die Menschen ermutigen, sich im Glauben auf den Weg zu machen, Gottes Wort zu hören und ins eigene Leben zu übersetzen, den Mitmenschen und der ganzen Schöpfung geschwisterlich zu begegnen und selbst Friedensstifter zu werden.

 

Das 20. Franziskusfest begann in der Kardener Stiftskirche mit einem Gottesdienst mit Pater Claudius Groß, Leiter der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn. Dietlinde Schmidt sagte, jeder sei dazu berufen, den Schatz zu entdecken, der in ihm stecke und „diesen Schatz für die anderen Menschen und die Welt von heute zu heben und mit Leben zu erfüllen“. Jeder sei gerufen, Licht der Welt und Salz der Erde zu sein, selbst Geschmack am Leben und am Glauben zu finden und es auch anderen schmackhaft zu machen. Neben dem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrheim, das unter dem Leitmotiv „Wir teilen, was wir mitbringen“ stand, waren Kirchenführungen durch St. Castor, ein meditativer Spaziergang und ein Gesprächskreis mit Pater Claudius zum Thema „Franziskus und die Armen von heute“ weitere Programmpunkte des Festes. Auch das Musical „Entdeck was in Dir steckt und fange an zu leben“, das bereits im Frühjahr anlässlich der Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt in Lutzerath aufgeführt worden war, wurde in der Elztalhalle in Moselkern gezeigt. Insgesamt kamen 7.179,70 € zusammen, die jetzt an die Missionszentrale der Franziskaner in Äthiopien überwiesen werden können.  In Asebe Tefari, etwa 200 km östlich von Addis Abeba, unterhalten Franziskanerinnen seit 35 Jahren eine Gesundheitsstation, wo sie vor allem ältere und an Lepra erkrankte Menschen mit Lebensmitteln versorgen und Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Die „Tautropfen“ bedanken sich bei allen, die in irgend einer Weise zum Gelingen beigetragen haben.


Weitere Informationen über die franziskanische Laiengemeinschaft „Tautropfen“ gibt es bei Dietlinde Schmidt, Tel.: 02673-96194714, E-Mail: dietlinde.schmidt@bistum-trier.de.

Presse - Tautropfen - Franziskanische Laiengemeinschaft

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