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Pastor Hermann-Josef Floeck feierte sein 25-jähriges Priesterjubiläum

Der beliebte Seelsorger Hermann Josef Floeck ist mit beiden Füßen fest in seinen ihm anvertrauten zehn Pfarreien im Hunsrück und an der Mosel verwurzelt. Das wurde deutlich beim Empfang zu seinem 25-jährigen Priesterjubiläum, das er mit einer feierlichen heiligen Messe in der Stiftskirche St. Castor gemeinsam mit seinen Mitbrüdern und zahlreichen Gläubigen beging. Danach traf man sich zum zwanglosen Gespräch bei herrlichem Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen vor dem “Kardener Dom” St. Castor.

Der 58-jährige Geistliche aus einer Mühle bei Ochtendung hatte eigentlich nicht als Pfarrer begonnen, denn er hatte zuerst einmal Goldschmied gelernt. Danach erst folgte er dem Ruf Gottes und startete mit 33 Jahren sein Leben als Priester. Seine ersten Stationen nach seinem Theologie- und Philosophiestudium war St. Wendel, wo er als junger Kaplan begann. Sein weiterer Weg führte als Vikar nach Saarlouis und schließlich als Pfarrer 13 Jahre lang nach Nonnweiler. Nach dem doch frühen Tod von Pastor Kollig entsandte der Bischof den Jubilar nach Treis-Karden, wo er bereits seit sieben Jahren äußerst segensreich tätig ist.

In seinen Worten dankte er den zahlreichen Helfern und Mitbrüdern, aber auch seiner Familie, die ihm immer Rückendeckung und Halt gegeben hat. Man merkte es dem Geistlichen an, dass Resignation oder Trübsalblasen nicht seine Sache ist. Er ist erfüllt von einem innigen Glauben an Jesus Christus, der ihn durch sein ganzes Leben getragen hat, auch wenn es die eine oder andere Schwierigkeit gegeben hat. Trotzdem ist seine Zuversicht groß, “denn auch Veränderungen sind notwendig und wichtig. Wir dürfen keine Angst haben, denn die ist ein schlechter Ratgeber”, meinte der gutgelaunte Seelsorger, als er sein priesterliches Leben Revue passieren ließ.

Für die Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden sprach die Pfarreienratsvorsitzende Barbara Pfeil-Baird aus Moselkern, die dem Pastor für seine christliche Lebensfreude und Optimismus dankte, denn: “Sie hat uns Gott geschickt, hoffentlich bleiben Sie uns noch lange erhalten, wir brauchen Sie!” Pfarrer Floeck dankte ihr und lobte vor allem ihr großes Organisationstalent, dass sie großartig unter Beweis setzte. “Sie haben nichts dem Zufall überlassen, bis auf das I-Tüpfelchen war alles organisiert!”, rief er aus.

Dechant Walter Fuß, Ulmen, konnte sich noch gut an gemeinsame Studienzeiten erinnern, die er nie mehr missen möchte. Der oberste Seelsorger im Dekanat dankte dem Jubilar für seine engagierte Unterstützung in der Zeit seiner Krankheit. Auch er betonte den tiefen Glauben des Pfarrers, der sich in seinem ganzen Leben bewährte und keinen Platz ließ für zauderndes Zurückschauen.

Landrat Manfred Schnur nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um dem Jubilar ein herzliches Glückauf für die Zukunft zu wünschen. “Sie sind unser und mein Pastor, der den Menschen nahe ist und versucht, ihnen im christlichen Sinne in den einzelnen menschlichen Tragödien zu helfen."

Doch es wurden nicht nur Worte gemacht, zumal sich unter der Regie von Mario Bressan die Kirchenchöre Treis-Karden, Moselkern, Mörsdorf und Petershausen zu einem Ständchen für den beliebten Geistlichen vor der Stiftskirche trafen.

©Heinz Kugel

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25-jähriges Priesterjubiläum von Pastor Hermann-Josef Floeck