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„Ich musste mehrere musik-theoretische Aufgaben lösen, Musik- und Orgel-geschichte
können und selbstverständlich ausgesuchte Klavier- und Orgelstücke spielen, die von
der Prüfungskommission bewertet wurden“, erzählt Juliane Hanke im Gespräch.
Das Bischöfliche Kirchenmusik-Institut in Mainz prüfte die Kardenerin, die schon
seit ihrem 5. Lebensjahr musiziert. „Mit Auszeichnung“ steht auf der Urkunde geschrieben.
Kirchenmusik liegt ihr besonders am Herzen
Angefangen hat alles im Kinderchor und in der Blockflötengruppe, die von Sven Scheuren
seit vielen Jahren in der Doppelgemeinde angeboten wird. „Das es so etwas überhaupt
gibt, dass ein ausgebildeter Konzertpädagoge verschiedenen Chöre dirigiert, Musik-
und Instrumentalunterricht gibt, das ist in unserer Region einmalig“, lobt die junge
Frau das Musikleben in Treis-Karden. Mit sechseinhalb Jahren bekam sie Klavierunterricht
und es „machte mir immer mehr Spaß“. Das eigene Interesse an der Musik war erwacht,
wenn auch die Oma mütterlicherseits die junge Frau sicherlich erblich vorbelastet
hat, denn sie dirigierte früher ebenfalls einen Chor und spielt Orgel.
Die Musik ist ihr Leben, und wenn Juliane Hanke von Klavier und Orgel erzählt, gerät
die 18-Jährige regelrecht ins Schwärmen. Jetzt hat die Abiturientin, die täglich
von Karden aus zum Hilda-Gymnasium nach Koblenz fährt, die so genannte C-Prüfung
an der Orgel abgelegt.
Zusammen mit Kantor Sven Scheuren bereitete sich Juliane Hanke auf die schwierige
C- Prüfung an der Stumm-Orgel in Karden vor.
Mit 12 Jahren begann Juliane Hanke mit dem Orgelspiel und perfektionierte es derart,
dass sie jetzt die schwierige C-Prüfung ablegte. Zu den Stumm-Orgeln in Treis und
Karden hat die junge Musikerin ein besonderes Verhältnis, denn darauf übt und spielt
sie und kennt beide Instrumente sprichwörtlich in- und auswendig. „Ich hoffe, dass
die jetzt gestartete Restaurierung dieser wertvollen Orgeln anhält bzw. gelingt und
diese Zeugnisse der Orgelbauerkunst auch der Nachwelt erhalten bleiben“, wünscht
sich die 18-Jährige.
Neben der Musik, die Juliane Hanke alles bedeutet, geht sie gerne in der Natur spazieren,
oder sie liest ein gutes Buch. Auf ihre berufliche Zukunft angesprochen, weiß die
Schülerin der 13. Klasse noch nicht so genau, was sie später machen will. Eins steht
aber schon heute schon fest: „Es wird in jedem Fall etwas mit Musik.“
Benedikt Schmitt ©
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Pfarrgemeinde, Kirchenchor, Chorleiter und Verwaltung wissen, was sie an der jungen
Pianistin haben, denn zu einer kleinen Feierstunde trafen sich Pastor Hermann-Josef
Floeck, Landrat Manfred Schnur, Vertreter der Kirchengemeinde und des Kirchenchors
„Cäcilia“ Treis im Glockenturm der Stiftskirche Sankt Castor.
Blumensträuße und lobende Worte hatten die Gemeindevertreter für die junge Frau,
die schon mehrmals Kantor Sven Scheuren in Treis und Karden, aber auch in Brohl-Lützing
beim Organistendienst vertreten hat.
Stolz präsentierte die 18-Jährige ihre Prüfungsurkunde mit Auszeichnung. Pastor Hermann-Josef
Floeck (links) und Kantor und Lehrer Sven Scheuren freuen sich mit ihr.
Juliane Hanke - Orgelprüfung mit Auszeichnung