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Besinnungstag für Pfarrgemeinde-
In der Bibel finden wir verschiedene Bilder, in denen sich ausdrückt, wie Menschen
Gott erfahren haben. Aus ihnen können wir herauslesen, wie Gott ist. An diesem Samstag
haben wir uns unser eigenes Gottesbild bewusst gemacht, im Gespräch über Psalmen
und im kreativ-
„Meine Bilder von Gott“ – so hieß das Thema des Einkehrtages.
Nach dem gemeinsamen Auftakt suchte sich jeder Teilnehmer aus den auf den Tischen ausgelegten Bildern eines heraus, das ihn anspricht und dem jetzigen Bild von Gott entspricht. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und tauschten uns über das ausgesuchte Gottesbild aus.
Nachdem wir wieder gemeinsam in der Runde saßen, legten alle ihre Bilder in die Mitte. Eine große Vielfalt war zu sehen.
Wie vielfältig und unterschiedlich unser Bild von Gott sein kann und dennoch, können wir, wenn wir alle Bilder zusammenlegen, Gott nicht fassen. Gott ist größer als unser Vorstellungsvermögen. Das machte uns die Geschichte „Der Elefant und die Blinden“ deutlich.
Auch wir folgten nach einer kurzen Pause dem Rat des Weisen in der Geschichte, „Und wenn wir alle aufeinander hören und miteinander reden über den Elefanten, werden wir am Ende alle gemeinsam und jeder für sich eine Vorstellung davon haben, was der Elefant wirklich ist.“ Denn Gott offenbart sich in der Bibel. Welche Gottesbilder finden wir in der Bibel? Hierzu schauten wir uns vier Psalmen an.
In der zweiten Einheit erhielt jede Gruppe zwei Psalmen, mit folgendem Auftrag:
Welches Gottesbild beschreibt der Psalm? – Ein Vers aussuchen.
Was gefällt mir bzw. was stört mich an diesem Psalm?
Worin unterscheiden sich die zwei Psalmen?
Nach der Besprechung in den Kleingruppen tauschten wir unsere Ergebnisse in der großen Runde aus.
Anschließend legte Gemeindereferentin Gabriele Franz folgende Texte in die Mitte:

Pastor Floeck forderte uns auf, uns zu einem Psalm zu stellen, der uns anspricht. Jede Gruppe sollte nun zu einem Tisch gehen und dort auf ein weißes Tuch mit Pinsel und Farbe das Gottesbild des Psalms malen. Das anfängliche Zögern wich einer sich steigernden Freude am Gestalten des Bildes.

Anschliessend legten wir die fertigen Bilder in die Mitte und betrachteten sie. Beim Anblick der Bilder verlor sich das, was uns beim Lesen der Psalmen gestört hatte. Man hatte das Gefühl, sich mit allen vier Gottesbildern anfreunden zu können. Alle zusammen ergaben eine Einheit. Pastor Floeck machte den Vorschlag, sie zusammenzunähen und als Hungertuch in den Kirchen aufzuhängen.
Der Wortgottesdienst bildete den Abschluss des gelungenen Einkehrtages.
Wir freuen uns auf das nächste Angebot.
Und dies nahmen wir mit nach Hause:
Sich nicht auf ein Gottesbild festlegen. Im Gespräch mit Mitchristen bleiben und offen sein für die vielen Bilder der Bibel, in denen Gott uns begegnen will.



Sinai – Gott
Ps 119
Dann werde ich niemals scheitern, wenn ich auf all deine Gebote schaue.
Der Richter, der Gerechtigkeit schafft
Herr – Gott
Ps 113
Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit
Stärke
Exodus – Gott
Ps 107
Danket dem Herrn, … so sollen alle sprechen, die vom Herrn erlöst sind, die er von ihren Feinden befreit hat.
Retter
Der Ich – bin – da
Ps 23
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, fürcht ich kein Unheil; denn du bist bei mir.
Gott als Hirte und Arzt