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Pfarrer Rainer Plümacher stellt sich vor.

Liebe Christen im pastoralen Raum Treis-Karden!

Mein Name ist Rainer Plümacher und ich bin Pfarrer in Ruhe aus der Diözese Köln. Nach meiner Priesterweihe 1980 war ich jeweils für einige Jahre in drei Pfarreien als Kaplan tätig, bevor ich Pastor für drei Gemeinden an der Sieg wurde. Nach 19 Jahren wurden diese Pfarreien im Zuge der Strukturreform leider aufgelöst und ich wurde aufs Altenteil geschickt.

Als Jahrgang 1954 fühle ich mich aber zu jung, um als Pensionär zu leben. Die seit längerer Zeit freistehende Wohnung im historischen Pfarrhaus von Lütz brachte mich auf die Idee, mich dort niederzulassen. Nun bin ich froh, dass ich nach Absprache mit Ihrem Pastor Herrn Floeck in Ihren Gemeinden als Seelsorger mitarbeiten kann.

Welche Betätigungsfelder es neben den Gottesdiensten für mich gibt, wird sich, so denke ich, mit der Zeit ergeben. Vielleicht haben Sie auch Ideen, wo die Mit-/Arbeit eines Priesters wünschenswert wäre; sprechen Sie mich ruhig darauf an. Es würde mich freuen, wenn ich einen Beitrag zur Glaubensvertiefung und zur Stärkung des kirchlichen Lebens in Ihren Dörfern leisten könnte.

Wenn alles wie geplant klappt, werde ich Mitte Dezember in Lütz einziehen und ab dem 3. Advent den priesterlichen Dienst aufnehmen. Da ich Mosel und Hunsrück seit Kindestagen von Urlauben und Besuchen recht gut kenne, hoffe ich, mich in Ihren Gemeinden bald recht wohl zu fühlen.

Mit dem Wunsch, dass Sie die verbleibende Adventszeit nutzen können, um sich auch geistlich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten und Ihr Herz für das Kommen Jesu Christi zu Ihnen zu öffnen, grüße ich Sie in der Erwartung, bald viele von Ihnen persönlich kennen zu lernen.

R. Plümacher

Liebe Christen in der Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden!

Zum Ende dieses Kirchenjahres gebe ich meine Wohnung im Pfarrhaus zu Lütz auf und verlasse damit die Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden. Vier Jahre lang konnte ich in den verschiedenen Dörfern mit Ihnen Gottesdienste feiern und – so hoffe ich – das Wort der Hl. Schrift verständlich auslegen und erklären. Herrn Pfarrer Floeck, der mir dies ermöglicht hat,  und allen, die dabei geholfen haben, sage ich herzlichen Dank. –

Dadurch, dass seit Ende August auch Pater Dr. Pajewski nicht mehr hier ist, wird der Priestermangel nun auch in unseren Gemeinden deutlich spürbar, die Zahl der heiligen Messen wird wesentlich geringer sein als in den letzten Jahren. Die Eucharistiefeier bleibt aber das Zentrum der christlichen Gemeinde, weil wir uns hier allsonntäglich im Namen Jesu Christi und gemäß seinem Auftrag versammeln, um die Gemeinschaft mit ihm in seinem Wort und seinem Sakrament zu feiern.

Dies gilt unabhängig davon, ob im eigenen Dorf eine hl. Messe gefeiert werden kann oder nicht. Wenn der Gottesdienstbesuch zurückgeht – so zeigen soziologische Erhebungen eindeutig – nimmt auf Dauer auch der Glaube ab, die Bindung an die Kirche wird lockerer und alles, was zum religiösen Leben gehört, wird schwächer. Deshalb bitte ich Sie, Jesus Christus auch in Zukunft treu zu bleiben und die Sonntagsmesse heilig zu halten. Wenn die Gemeinden näher zusammenrücken und jeder die Eucharistiefeier im Nachbardorf ebenso freudig mitfeiert, als wenn sie in seinem Dorf stattfände, muss mit dem Weggang eines Priesters kein Rückgang an Kirchenbesuchern einhergehen.

Ich wünsche der Pfarreiengemeinschaft mit ihren 10 Pfarreien, dass sie die lange und gute Tradition christlichen Lebens, die hier bis zum hl. Kastor um das Jahr 400 n. Chr. zurückgeht, mit Gottes Hilfe weiterführen, entwickeln und stärken kann!

R. Plümacher, Pfr. i. R.


Pastor Plümacher (Pfarrer i.R.) am 21.11.16 aus dem Pfarrhaus in Lütz ausgezogen und in die Diözese Fulda gezogen.