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Missionsfest Kloster Maria Engelport 2012

Strahlender Sonnenschein, fröhliche Menschen und jede Menge gute Laune beim alljährlichen Missionsfest hatten das Kloster Engelport wieder zum Mittelpunkt der Region von Eifel, Mosel und Hunsrück werden lassen. Deutlicher hätten die Wetterkontraste zum vorigen Jahre nicht ausfallen können. Diesmal hatte es Petrus gut mit den Patres und ihren vielen ehrenamtlich Helfern gemeint.

Weit waren die Pforten des Klosters für die zahlreichen Besucher aus nah und fern geöffnet, die mit ihrem Kommen ihre starke Verbundenheit zum Kloster zeigen wollten. Der Veranstalter, die „Vereinigung der Freunde des Oblatenklosters Maria Engelport“ nebst vielen Helferinnen und Helfern aus der Umgebung hatten gemeinsam mit den Patres und den Brüdern die alljährliche Kirmes mit dem Missionsfest auf die Beine gestellt. Dabei konnte der Superior aus dem Flaumbachtal, Wolfgang Boemer, mit dem Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz, Pater Dr. Thomas Klosterkamp, auch zahlreiche andere Geistliche willkommen heißen.

Provinzial Dr. Klosterkamp sprach diesmal über den Sinn und Bedeutung des Festes Maria Himmelfahrt, das bereits in seinen Anfängen im 6. Jahrhundert bekannt war und sich weiter entwickelte. Dabei betonte er die besondere Bedeutung von Maria, die bescheiden aber konsequent ihre göttliche Aufgabe bejahte und annahm. „Sie war eine Mutter, die von ihrem Kind Jesus lernte und nicht umgekehrt“, unterstrich er in seiner Predigt. Gleichzeitig stellte er die Gottesmutter auch für uns heute als leuchtendes Vorbild hin, die nicht jammerte über irgendwelche Unzulänglichkeiten des Lebens, sondern engagiert und in vollem Vertrauen auf Gott als einfaches jüdisches Mädchen selbstbewusst ihren Weg ging.

Dr. Klosterkamp machte ferner deutlich, dass die Menschen manchmal wie Küken seien, die in ihrem Dunkel des Lebens im Ei nicht um ihre eigene Kraft und Entfaltungsmöglichkeiten wüssten.

Tief beeindruckt hörten die Gottesdienstbesucher seinen aufmunternden und klaren Worten zu, die noch lange nachzuhallen schienen. Musikalisch umrahmt wurde die heilige Messe durch den Kirchenchor „Cäcilia“ aus Treis-Karden.

Beim anschließenden Frühschoppen unterhielten gekonnt die Hunsrückmusikanten aus Lieg und beim Platzkonzert auf dem Wendelinushof der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr und der Musikverein Treis. Der Mörsdorfer Kirchenchor „Cäcilia“ verschönte in den Abendstunden die heilige Messe an der Mariengrotte. Zum Abschluss zeigten „Die Old-Timer“ nochmals ihr großartiges musikalisches Können.

Pater Boemer konnte immer wieder zwischendurch die glücklichen Gewinner aus der großen Verlosung überraschen. Daneben gab es noch das interessante „Entenrennen“ mit ebenfalls lukrativen Preisen. Natürlich machte der Superior auch Werbung in eigener Sache, als er in Gesprächen auf eine Mitgliedschaft in der „Vereinigung der Freunde des Klosters Maria Engelport“ hinwies, mit der man unmittelbar die Belange des stillen Einkehrortes im Flaumbachtal unterstützt.

Zum Abschluss dankte der Superior nochmals allen Helfern und Besuchern für ihre Treue zum Kloster, wobei er unterstrich, dass die alljährlichen Veranstaltungen mit dem Missionsfest mittlerweile zu einer festen Institution in der Region und auch darüber hinaus geworden sind. Ein großer Teil des Gesamterlöses kommt dabei der Oblatenmission in Namibia, ehemals die deutsche Kolonie Südwestafrika, zugute. Sie ist immer wieder auf Hilfe aus Europa angewiesen und dadurch sowohl materiell als auch glaubensmäßig den Ärmsten der Armen beistehen kann. Das Motto der Oblaten lautet dabei: Hilfe zur Selbsthilfe, wobei auch mittlerweile selbst viele Afrikaner bei den Oblaten segensreich wirken und tätig sind.

© Heinz Kugel

Missionsfest Kloster Engelport 2012 - Besucher Missionsfest Kloster Engelport 2012 - Messe Missionsfest Kloster Engelport 2012 - Superior Pater Wolfgang Boemer Missionsfest Kloster Engelport 2012 - Bruder Manfred

In den Morgenstunden gab es vor der Mariengrotte eine gut besuchte heilige Messe. Bereits am Samstag nach dem Vorabendgottesdienst führte eine Lichter-prozession zu der Lourdesgrotte.

Man sah viele strahlende Gesichter von gutgelaunten Gästen, die das Missionsfest ihres Klosters im Flaumbachtal besuchten.

Superior Pater Wolfgang Boemer, Bild-mitte, freut sich mit den beiden ehrenamt-lichen Helferinnen über den großen Zu-spruch am Missionsstand. Ein  großer Teil des Gesamterlöses kommt den Oblaten in Namibia zu Gute.

Wie immer strahlt er ebenfalls über das ganze Gesicht: Bruder Manfred mit zwei engagierten Helfern, denen ihre Arbeit rund um das Missionsfest viel Freude bereitet.

Mehr Infos zum Kloster Maria Engelport finden Sie unter:

www.kloster-maria-engelport.de

Missionsfest Kloster Maria Engelport 2012

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