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Mitgliederversammlung des Fördervereins

„Freunde des Oblatenklosters Maria Engelport“

Für den 14. März waren die Mitglieder des Fördervereins zur alljährlichen Hauptversammlung in den Klosterkeller „ihres“ Klosters eingeladen worden. Die schlechten Wetterbedingungen waren wohl die Ursache, dass deutlich weniger als in den letzten Jahren kamen. Eine ganze Reihe ließ sich wegen der grassierenden Grippe entschuldigen.Vorstand des Fördervereins Kloster Engelport

Der Vorsitzende, Verbandsbürger-meister Albert Jung, stellte nach der Begrüßung und dem Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder die Tagesordnung vor. Ein Jahresrückblick auf die Aktivitäten des Vereins (Bergmesse am 1. Mai, die Bewirtung nach den Maiandachten, das Missionsfest (Engelporter Kirmes), das Jagdessen nach der erstmalig in Engelport gefeierten Hubertusmesse) und der Ausblick in die bekanntermaßen unsichere Situation des Klosters standen dann im Mittelpunkt.

Hier konnte der Rektor des Klosters, P. Wolfgang Boemer OMI, noch keine endgültige Lösung bekanntgeben. In den letzten Monaten hätten sich sehr wohl eine ganze Reihe von ernsthaften Interessenten gemeldet, sodass die Ordensleitung für Mitte März definitive Angebote einforderte. In den nun folgenden Wochen wird gesichtet und verhandelt, sodass in absehbarer Zeit mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Nach wie vor seien die Chancen gut, dass Engelport als geistlicher Ort erhalten werden kann, so die Überzeugung von Pater Boemer. Als Grund seiner Zuversicht nannte er die vielhundertjährige Geschichte von Engelport: „Gott lässt einen solchen Ort nicht im Stich!“ Dass es aber auch schmerzliche Einschnitte und „Sterbeprozesse“ geben kann, zeige uns die Geschichte von Engelport ebenfalls sehr deutlich.

Die Rechnungsprüfung ergab eine einwandfreie Kassenführung, sodass Frau Fuhrmann und der gesamte Vorstand entlastet wurden.

Zur Verwendung der gespendeten und erwirtschafteten Mittel legte der Vorsitzende einen satzungsgemäßen Vorschlag vor, dass nämlich das Kloster bei einer notwendig gewordenen Neuanschaffung einer Spülmaschine unterstützt wird, und dass der Missionsarbeit der Oblaten in Paraguay mit 10.000 € geholfen werden soll.

Pater Boemer hatte mit Pater Steckling Kontakt aufgenommen. Dieser, ein aus Deutschland stammender und nach seiner Zeit als Generaloberer wieder in Paraguay arbeitender Missionar, kennt Engelport sehr gut und ist hier auch Vielen bekannt. Er bat für die Unterstützung seiner Jugendarbeit und für die Ausbildung von jungen paraguayischen Oblaten um Hilfe. Die Versammlung nahm einstimmig diesen Vorschlag an.

Zur anstehenden Neuwahl des Vorstands stellte sich der bisherige Vorstand zur Wiederwahl. Aus der Versammlung kamen keine Gegenvorschläge. Die Wahl erfolgte einstimmig.

Abschließend ermutigte der Vorsitzende die Anwesenden, bei ihren Familien und Freunden um Mitglieder zur Unterstützung des Klosters zu werben. Pater Boemer wies noch darauf hin, dass das Gnadenbild „Unsere Liebe Frau von Engelport“ seit nun fast einhundert Jahren in der Klosterkirche sei. Am 23. Juni wird dieser Jahrestag zusammen mit Bischof Dr. Stephan Ackermann gefeiert werden.

P. Wolfgang Boemer OMI, 15. März 2013

Zum Artikel:

Abschied von Kloster Engelport

Mitgliederversammlung des Fördervereins Kloster Engelport