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Diakon Michael Thomiczny stellt sich vor.


Grüß Gott liebe Schwestern und Brüder.

Ich freue mich, dass unser hoch verehrter Herr Bischof Stefan, mich als neuen Diakon in Ihrer schönen Pfarreiengemeinschaft einsetzt.

Mein Name ist Michael Thomiczny, ich bin 48 Jahre alt und in Krumbach/Schwaben geboren. Ich wohne seit mehr als 20 Jahren, zusammen mit meiner Frau Angelika und meinem inzwischen schon erwachsenen Sohn Immanuel, in Sabershausen im Hunsrück.

Obwohl ich schon viele Jahre in verschiedenen Funktionen in und um die Kirche in meiner Heimatgemeinde Sabershausen tätig war und auch meine Frau dort als Sakristanin seit Jahren tätig ist, wird es für mich ein neues und aufregendes Tätigkeitsfeld mit vielen neuen Menschen, Begegnungen und Erfahrungen mit Ihnen werden.

Ich freue mich schon von Herzen darauf.

Sie werden sich nun auch sicher fragen, was ein Diakon eigentlich ist und was er denn bewirken könnte, vor allem, wenn er so wie ich noch einem Zivilberuf nachgeht. Nun, zunächst kann er als Geistlicher verschiedene Sakramente spenden und liturgisch tätig sein, so bei der Assistenz in der Eucharistiefeier, bei der Verkündigung des Evangeliums, bei der Taufe, der Eheschließung und bei Beerdigungen, Andachten, Segnungen und Wort-Gottes-Feiern usw.

Was den Diakon aber vor allem ausmacht, ist dorthin zu sehen, wo Mangel und Not herrschen, Bedrängnis in Krankheit, Mut- und Aussichtslosigkeit.

Dazu soll er sich Zeit nehmen, den Menschen zuzuhören, ihre Anliegen aufnehmen und diese Anliegen in Gebet und Tat vor die Gemeinde und vor allem zu Gott zu bringen. Ja, im Diakon soll ganz besonders unser Herr Jesus Christus als der Diener (denn das heißt Diakon übersetzt) aller sichtbar werden. Das heißt aber nicht, dass der Diakon sich nicht auch dort engagiert, wo Gutes und Neues beginnt, Menschen fröhlich sind und ihre Freude mitteilen möchten, Hoffnung sich erfüllt. So sollen in der Tätigkeit des Diakons alle Facetten des Lebens, des Glaubens und des Gebetes sichtbar sein. Eine Stelle aus dem Römerbrief fällt mir da ein, in der es heißt:

Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden! (Röm. 12, 15)

Nicht alles wird mir in wenigen Stunden pro Woche gelingen und sicher werde ich auch Fehler machen. Ich hoffe da sehr auf Ihre Nachsicht und habe für Anregungen und Wünsche immer ein offenes Ohr, auch wenn es Kritik gibt. Denn Kritik ist wie eine Bohnenstange, man kann sich daran festhalten, um zu wachsen.

Da ich selbst aus dem Ehrenamt und dem Engagement für die Gemeinde erwachsen bin, möchte ich all diejenigen die sich schon engagiert haben, und diejenigen die sich bisher noch nicht getraut haben dazu ermutigen, die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements in und für die Gemeinde wahrzunehmen, sei es in den Räten oder in der Liturgie, als Messdiener, Organist, in den Chören, den Verbänden und Gemeinschaften, beim Gebet, in Andachten oder in den Wort-Gottes-Feiern, oder einfach nur, indem sie regelmäßig in den Gottesdienst kommen. So hat auch bei mir alles begonnen.

Unsere katholische Kirche ist wunderschön, und es macht Freude dabei zu sein!

Ich möchte Sie dabei gerne nach Kräften unterstützen.

Von Herzen grüßt Sie


Michael Thomiczny

Diakon Michael Thomiczny - Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden

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