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Freundeskeis der Oblaten im Kloster Engelport hört auf

Das endgültige Aus der “Vereinigung der Freunde des Oblatenklosters Maria Engelport” war eigentlich schon vorher abzuzusehen, da sich die Oblaten bereits in einem feierlichen Gottesdienst aus  dem Flaumbachtal verabschiedet haben. Trotzdem fiel es dem Vorsitzenden des Fördervereins, Albert Jung, und den zur letzten Generalversammlung erschienen Mitgliedern sichtlich schwer, ihren in der ganzen Region beliebten Patres und Brüdern Lebewohl zu sagen.

“Wir sind nicht nur Freundeskreis sondern wir sind echte Freunde – so dass uns allen dieser Abschied wirklich nicht leicht fällt”, meinte ein wenig nachdenklich Albert Jung in seiner Begrüßung. Er ließ danach in seinem Geschäftsbericht nochmals die zahlreichen Aktivitäten der Vereinigung Revue passieren. Dazu gehörten neben der feierlichen Open-Air-Messe auf dem Bärenkopf oberhalb des Klosters, die weit hin bekannte Engelporter Kirmes, an der auch viele Vereine aus der Umgebung teilnahmen und nicht zuletzt die Hubertusmesse im Herbst.

Die Erlöse aus allen diesen Aktivitäten flossen sowohl der Erhaltung des Klosters als auch der so wichtigen Oblaten-Missionsarbeit an vielen Brennpunkten der Erde zu. Der Rektor von Maria Engelport, Pater Wolfgang Boemer, nutzte dabei nochmals die Gelegenheit, um das Für und Wider ihres Abschiedes darzustellen. Gleichzeitig freute er sich trotz allem darüber, dass ein problemloser Wechsel von einem Orden, den Oblaten, zu den Anbetungsschwestern, stattfindet. “Das Kloster Maria Engelport war und bleibt immer eine Stätte des Gebets und der stillen Einkehr, auch für die Menschen der Region”, unterstrich der Noch-Rektor. Er hat nämlich noch einiges an Organisatorischem zu erledigen.

Auf die Frage eines Versammlungsteilnehmers nach der weiteren Zukunft einer Fördervereinigung, gab Pater Boehmer zur Antwort, dass in den nächsten Tagen alle Mitglieder eine Postkarte erhalten mit dem Hinweis würden, dass künftig auch ein Freundeskreis Maria Engelport geplant sei. Jedes Mitglied kann daher sein Interesse an einer weiteren Mitarbeit bekunden oder auch nicht. Wie aber die Details eines neuen Vereins aussehen werden, wird bei entsprechenden Rückmeldungen noch im Einzelnen festgelegt.

Schatzmeisterin Anita Fuhrmann berichtete schließlich über die aktuellen Finanzen der Vereinigung, die nach einem Beschluss der Mitglieder vollständig an die Oblaten und ihre Missionsarbeit gehen sollen. Die beiden Kassenprüfer Rudi Massmann, Blankenrath, und Güter Weckbecker, Moselkern, attestierten letztmalig eine gute Kassenführung, bevor endgültig und unwiderruflich die Vereinigung der Freunde des Oblatenklosters Maria Engelport per Beschluss aufgelöst wurde.

Der eigentliche Abschied der Mitglieder von Pater Wolfgang Boehmer und dem Engelporter Urgestein, Bruder Manfred, fiel so richtig schwer. Albert Jung nutzte die Gelegenheit und wünschte den Oblaten um Pater Boemer viel Glück auf ihrem Lebensweg und gab ihnen ein Gedicht von Hermann Hesse mit auf die Reise, der mit Stufen und dem berühmten Zitat “jedem Abschied wohnt ein Zauber inne” für diese Situation die richtigen Worte fand.

©Heinz Kugel

Freundeskreis der Oblaten Kloster Maria Engelport