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100 Jahre Gnadenbild Madonna von Engelport

Bischof Ackermann zu Gast im Kloster Engelport

Die Marienverehrung spielt gerade im Eifel-Hunsrück-Mosel-Raum eine große Rolle. Dabei sind es oft Klöster wie Maria Laach oder Maria Engelport, die Anlaufstellen für die Gläubigen sind. Das Gnadenbild „Unserer Liebe Frau von Engelport“ in der Klosterkirche im Flaumbachtal ist solch ein Platz, wo jetzt seit fast genau 100 Jahren gebetet  und der Gottesmutter in besonderer Weise gedacht wird. Votivtafeln und ein Blick in die Chronik belegen, dass die Madonna von Engelport als Wallfahrtsort in der Bevölkerung hohes Ansehen genießt.

Das Jubiläum brachte am vergangenen Wochenende einige Hundert Christen in das sonst eher beschauliche Bachtal, allen voran der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, der zusammen mit Abt Benedikt Müntnich, Provinzial Stefan Obergfell und rund 20 Geistlichen der Region zu Ehren dieses Gnadenbildes ein Festhochamt hielt.

Hausherr Pater Wolfgang Boemer begrüßte neben seinen Glaubensbrüdern vor allem die vielen Freunde und Förderer des Klosters Engelport zu Beginn der Heiligen Messe. „Sie zeigen durch ihr Kommen die enge Verbundenheit mit dem Kloster und den Oblaten“, sagte Boemer stolz. Neben den Landtagsabgeordneten Anke Beilstein und Benedikt Oster konnte die Klostergemeinschaft Landrat Manfred Schnur, Bürgermeister Manfred Führ, Bürgermeister Albert Jung auch viele Personen des öffentlichen Lebens in der voll besetzten Klosterkirche willkommen heißen.

Wenn auch Wehmut herrschte, denn die Oblaten aus Hünfeld geben Ende des Jahres, genauer am 8. Dezember, nach 110 Jahren den Standort Engelport auf, so präsentierte sich der Beginn einer neuen Ära schon im Besuch von Mutter Carolin und zweier Mitschwestern, die als Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu ab 1. Januar 2014 ins Kloster Maria Engelport einziehen werden.

Bischof Ackermann unterstrich in seiner Begrüßung die Wichtigkeit der Marien-Frömmigkeit. „Sie ist bei uns sehr stark in der Region vertreten und hat in Form von Einfallstoren für die Gegenwart Gottes für uns sehr große Bedeutung“, sagte der hohe Würdenträger aus Trier. Musikalisch vom Kirchenchor Treis-Karden, Leitung Dekanatskantor Sven Scheuren, gestaltet, erlebten die etwa 300 Gläubigen ein feierliches Hochamt, bei dem Marienlieder und nach dem Segen das Lourdeslied für die Madonna von Engelport intoniert wurden.

Der Vortrag „Maria in Engelport“ von Dr. Norbert J. Pies beleuchtete anschließend die Geschichte der Engelporter Marienverehrung aus Historiker-Sicht. Eine dazu herausgegebene anschauliche Broschüre mit seltenen Fotos und Zeitzeugnissen rundete die gelungene  Hundertjahrfeier ab.

Der Empfang im Wendelinushof, der traditionell von allen Gästen gut besucht wurde, brachte bis in den späten Abend das ein oder andere Gespräch zwischen Bischof, Ordensleuten und Gläubigen, wobei sich die Oblaten aus Engelport wie immer als gute Gastgeber hervortaten.

©Benedikt Schmitt

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